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Katzen und Mythologie
 

Die mystische Katze
  Mensch und Katze verbindet eine uralte Geschichte und seit jeher ranken sich viele Mythen um die eleganten Samtpfoten. Die ersten Spuren der Begegnungen zwischen den beiden Spezies gehen bis ins sechste Jahrtausend vor Christus zurück. Bis Mensch und Katze jedoch eine Gemeinschaft eingingen sollten noch Jahrtausende vergehen.

Als der Mensch sesshaft wurde schloss sich der Vierbeiner ihm an, und wurde von ihm domestiziert. Die erste Domestikation der Katze wird im alten Ägypten vermutet, jenem Land, aus dem ganz besondere Mythen über die pelzigen Jäger stammen. Seit etwa 3050 vor Christus verehren die Ägypter die Göttin Bastet. Die Mondgöttin in Katzengestalt steht für Anmut, Schönheit, Liebe, Fruchtbarkeit, Fröhlichkeit und Weiblichkeit und war zugleich die schönste und edelste ägyptische Göttin. Ihr zu Ehren wurden Tempel erbaut, Statuen errichtet und Feste und Rituale veranstaltet.

Zudem verkörperte die Katze in der Kultur der Ägypter den Sonnengott Ra und galt als heilig. Das Töten einer Katze wurde mit dem Tode bestraft.

Die Katze war somit unabdingbar mit der ägyptischen Mythologie verknüpft und im alltäglichen Leben der Menschen allgegenwärtig. Der Katzenkult resultierte zu einem überwiegenden Teil aus der landwirtschaftlich geprägten Lebensweise im alten Ägypten. Die Katze wurde als Hüterin des Korns verehrt, da sie die Ernte vor Mäusen und anderen Schädlingen schützte und somit das Überleben der Menschen sicherte. Starb eine Katze, legte die betroffene Familie Trauerkleidung an und rasierte sich als Zeichen der Verehrung die Augenbrauen ab.

Die Ausfuhr einer Katze aus Ägypten war streng verboten. Dennoch wurden die anmutigen Vierbeiner von den Phöniziern aus dem Land geschmuggelt und hielten nach und nach Einzug in die ganze Welt. Gemeinsam mit der Katze breiteten sich Mythen um ihre Gestalt über den ganzen Globus aus. Für die Chinesen stand die Katze für Glück und ein langes Leben und nur sie verfügte- neben der menschlichen Rasse - über eine Seele. Der Aberglaube des Mittelalters machte auch vor der Katze mit ihrer unbestreitbaren Nutzwirkung nicht halt. Insbesondere schwarze Katzen galten als Verbündete der Hexen und des Teufels. Auch magische Fähigkeiten und heilende Kräfte wurden ihr nachgesagt.

Heute werden Katzen auf der ganzen Welt als beliebtes Haustier gehalten, obwohl sie sich nie gänzlich zu unterwerfen scheinen, und sich ein geheimnisvolles, mystisches Wesen bewahrt haben.
 

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